| # | Coin | Ticker | Preis | 24h % | Marktkapitalisierung | Volumen (24Std) |
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DPoS-BFT ist ein hybrider Konsensmechanismus, der Delegated Proof of Stake mit Byzantine Fault Tolerance kombiniert, um sowohl effiziente Validatorauswahl als auch starke Konsistenzgarantien zu bieten. Im Protokoll stimmen Token-Inhaber über einen Satz delegierter Validatoren ab (die DPoS-Komponente), und diese Validatoren erreichen anschließend Konsens über Blöcke mittels eines BFT-Protokolls. Diese Kombination nutzt die Skalierbarkeit von DPoS für die Validatorauswahl und die Finalitätsgarantien von BFT für die Blockbestätigung.
Das hybride Modell bietet sofortige und deterministische Finalität — Blöcke können nicht rückgängig gemacht werden, sobald sie durch den BFT-Prozess bestätigt wurden. Die DPoS-Schicht sorgt für demokratische Partizipation, da alle Token-Inhaber über Abstimmung indirekten Einfluss auf den Validatorsatz haben, während die BFT-Schicht schnellen und zuverlässigen Konsens mit dem kleinen Satz gewählter Validatoren garantiert. Die Kommunikationskomplexität ist beherrschbar, da der BFT-Konsens nur von der begrenzten Menge der Delegierten ausgeführt wird.
DPoS-BFT wird von diversen Blockchain-Netzwerken verwendet, die die Vorteile beider Konsensmodelle kombinieren möchten. Das Modell ist besonders beliebt in Netzwerken, die hohen Durchsatz und schnelle Finalität bieten wollen, ohne die demokratische Partizipation der Stakeholder zu opfern. Bekannte Implementierungen von DPoS-BFT-Varianten finden sich in Netzwerken wie EOS, Telos und WAX, wobei jede Implementierung eigene Variationen des Grundmodells hinzufügt.
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