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Optimistic Rollup ist eine Layer-2-Skalierbarkeitstechnologie, die Transaktionen außerhalb der Hauptkette (off-chain) verarbeitet und anschließend komprimierte Transaktionsdaten auf der Layer-1-Blockchain veröffentlicht. Das Protokoll geht „optimistisch" davon aus, dass alle eingereichten Transaktionen gültig sind, sofern nicht das Gegenteil bewiesen wird. Nach der Einreichung eines Transaktionsbatches beginnt eine Anfechtungsfrist (Challenge Period), typischerweise sieben Tage, in der jeder einen Fraud Proof einreichen kann, falls eine ungültige Transaktion erkannt wird.
Die wichtigste Eigenschaft ist die Kompatibilität mit der Ethereum Virtual Machine (EVM), wodurch bestehende Smart Contracts nahezu unverändert bereitgestellt werden können. Optimistic Rollups bieten eine erhebliche Verbesserung des Durchsatzes — typischerweise 10- bis 100-mal mehr Transaktionen als die Basiskette — und erben dabei die Sicherheitsgarantien der zugrunde liegenden Layer-1. Der Nachteil ist die lange Auszahlungsfrist von sieben Tagen beim Zurückziehen von Geldern auf Layer-1, wobei Liquidity Bridges dies in der Praxis verkürzen.
Die bekanntesten Implementierungen sind Optimism (OP Mainnet) und Arbitrum, die beide auf Ethereum laufen. Optimism hat das OP-Stack-Framework entwickelt, das von mehreren Chains genutzt wird, darunter Base (Coinbase) und Zora. Arbitrum ist derzeit die größte Layer-2 gemessen am Total Value Locked. Zusammen verarbeiten diese Rollups einen erheblichen Teil des Ethereum-Transaktionsvolumens zu einem Bruchteil der Mainnet-Kosten.
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