Marktkapitalisierung: 24h Vol: BTC: BTC Dom:
Gold: S&P 500: EUR/USD: Öl (BRENT):

Banking Africa: Cantor8 vertieft Einstieg in Afrikas Mobile-Money-Sektor durch Yiksi Limited

Dies ist eine Übersetzung des ursprünglichen englischen Artikels.

Zug, Schweiz, 12. Mai 2026, Chainwire

Im Rahmen einer umfassenderen Initiative zur Ausweitung des Zugangs zu wesentlichen Bankeninfrastrukturen in Afrika hat Cantor8 Pläne vorgestellt, führende Mobile-Money-Systeme wie M-PESA und EVC Plus über Yiksi Limited onchain zu bringen.

Cantor8 hat exklusive MOUs mit Yiksi Limited abgeschlossen, die Pläne zur Onchain-Integration führender Mobile-Money-Systeme und zur Ermöglichung des direkten Umtauschs von digitalen Gelddiensten in Krypto-Assets mittels Blockchain-Technologie vorsehen.

Durch die Partnerschaft mit Taran App, einer führenden afrikanischen Fintech-Plattform, und Yiksi, Taran Apps Kryptowährungsbörse, wird Cantor8 die Infrastruktur der Taran App nutzen, um zwei der am weitesten verbreiteten Formen von Mobile Money in Afrika über das Canton Network on-chain zu bringen.

Die Partnerschaft dient als entscheidender Pilottest für eine breitere Einführung in weiteren afrikanischen Ländern und Mobile-Money-Ökosystemen und zeigt, wie digitale Geldinfrastrukturen auf der Blockchain über den Kontinent hinweg skaliert werden können.

Mobile Money-Infrastruktur und Blockchain-Integration

Der begrenzte Zugang zu Bankeninfrastrukturen in Regionen wie Kenia und Somalia hat zur breiten Nutzung von Mobile-Money-Systemen wie M-PESA und EVC Plus geführt.

Diese Plattformen sind essenziell für finanzielle Inklusion und wirtschaftliche Aktivität in mobilen Ecosystemen, in denen die Durchdringung mit traditionellen Banken – etwa 15 % in Somalia – aufgrund physischer und bürokratischer Hürden niedrig bleibt.

Durch die Migration dieser Systeme auf Blockchain-Netzwerke wie das Canton Network ergeben sich entscheidende Chancen zur Erhöhung der Interoperabilität, Effizienz im Settlement und globalen Konnektivität. Diese Entwicklung ermöglicht Nutzern ein vollständig integriertes digitales Finanzsystem, das ohne herkömmliche Infrastruktur auskommt.

Trotz bestehender Zugangsschwierigkeiten senkt laufende Innovation bei digitalem Onboarding weiterhin Barrieren und skaliert Zahlungen sowie Überweisungen über diese aufstrebenden Märkte hinweg.

Bedarf an digitalem Geld in afrikanischen Volkswirtschaften                                                           

Um die Auswirkungen von digitalem Geld und mobilen Überweisungssystemen wie M-PESA und EVC Plus zu verstehen, ist zunächst ein Verständnis für die Regionen hilfreich, in denen sie zum Einsatz kommen und verbreitet angenommen wurden.

Drei Schlüsselfaktoren stehen im Mittelpunkt des Erfolgs dieser Systeme in Schwellenländern wie Somalia und Kenia:

  • Begrenzter bis fehlender Zugang zu verlässlicher Bankeninfrastruktur.
  • Hohe Verfügbarkeit und Kompetenz im Umgang mit Mobiltelefonen.
  • Unbrauchbare lokale Währungen.

Die Banking-Lücke                       

Seit 1991 hat sich Somalia zu einer Mobile-First-Ökonomie entwickelt, angeführt von Diensten wie EVC Plus, die die Lücke des seltenen traditionellen Bankensektors füllen. Nach Angaben des US State Department’s 2025 Investment Climate Statement liegt die formelle Bankpenetration wegen Filialmangels und strikten ID-Anforderungen bei lediglich 15 %.

Cantor8 möchte diese Lücke durch die Integration sicherer digitaler Infrastrukturen und die Modernisierung der mobilen Konnektivität schließen.

Das Unternehmen adressiert ähnliche Inklusionslücken in Kenia, wo M-PESA dominiert, aber länderspezifische Barrieren weiterhin bestehen. Durch den Einsatz mobiler Technologien möchte Cantor8 den Zugang zu Finanzdienstleistungen skalieren und diese aufstrebenden Märkte in ein kohärentes digitales Ökosystem integrieren.

Nicht tragfähige Lokalwährungen

Somalia und Kenia orientieren sich vermehrt an mobilen Finanzsystemen, um mit strukturellen wirtschaftlichen Herausforderungen umzugehen.

In Somalia haben jahrzehntelange Beschränkungen im Zentralbankwesen sowie die Verbreitung gefälschter Somali Shilling (SOS) zu einer Marktorientierung auf den US-Dollar und Mobile Money geführt, um Stabilität zu gewährleisten.

Der kenianische Schilling (KES) ist global zwar stärker eingebunden, spiegelt in seiner Verschuldung jedoch hohe Infrastruktur-Investitionen wider. Trotz makroökonomischem Druck bleibt Kenia führend in digitaler Innovation und nutzt mobile Plattformen zur Vertiefung der wirtschaftlichen Teilhabe.

Beide Länder demonstrieren den Wandel von Bargeld hin zu digitalen Grundlagen, was den Weg für zukunftsfähige Zahlungsinfrastruktur und finanzielle Stabilität in Ostafrika ebnet.

Mobile-native Bevölkerungen

Somalia und Kenia festigen ihren Status als Mobile-First-Ökonomien, da Mobilfunkkonnektivität das Bankwachstum überholt. In Somalia liegt die Mobilfunkdurchdringung bei fast 60 % mit 11,5 Millionen Verbindungen, die jährlich um 7 % steigen – ein Treiber für die breite Einführung digitaler Finanzdienstleistungen.

Kenia ist noch weiter entwickelt: Ende 2025 lag die Zahl der SIM-Abonnements bei 78,4 Millionen (149,5 % Durchdringung). Diese hohe Dichte von rund 1,5 SIM-Karten pro Person unterstreicht die zentrale Rolle der Telekommunikation für den regionalen Handel.

Diese Kennzahlen bieten eine solide Grundlage für die Einführung einer digitalen Zahlungsinfrastruktur für Ostafrikas bestvernetzte Bevölkerung.   

Der Aufstieg des digitalen Geldes                                                           

All diese Faktoren schaffen ideale Voraussetzungen für ein Finanzsystem, das (a) auf US-Dollar-Basis läuft, (b) unmittelbar über mobile Endgeräte zugänglich ist und (c) ähnliche Funktionen wie Bankkonten bietet.

Das digitale Geldsystem EVC Plus (betrieben von Hormuud Telecom) bildet heute das Rückgrat der somalischen Wirtschaft. Die mobile Geldakzeptanz in Somalia gehört mit über 87 % der Bevölkerung zu den weltweit höchsten Werten.

Hormuud bedient aktuell fast 5 Millionen Nutzer, von denen die überwiegende Mehrheit EVC Plus für tägliche Transaktionen nutzt.

Ebenso hatten 2025 ganze 85 % der kenianischen Erwachsenen Zugang zu Finanzdienstleistungen über digitale Plattformen wie M-PESA. Schätzungen zufolge liegt der Anteil von M-PESA am Mobile-Money-Transaktionsvolumen in Kenia bei deutlich über 90 %.

Auftritt Canton Network & Cantor8

Durch die Nutzung der fortschrittlichen Infrastrukturkomponenten von Cantor8, wie dem C8 Registry Token Issuance Engine, können Mobile-Money-Systeme wie M-PESA und EVC Plus direkt auf Blockchain-Infrastruktur – speziell das Canton Network – gebracht werden.

Dadurch profitieren diese Mobile-Money-Systeme zugleich von den allgemeinen Vorteilen der Blockchain und den einzigartigen Eigenschaften des Canton Network.

Sofortiges Settlement

Blockchain-Infrastrukturen ermöglichen ein atomisches Settlement von Transaktionen – also Sofortausführung und Abschluss aller Aktionen in einem einzigen Vorgang. Dadurch entfällt das zuvor erwähnte ‚In-Transit‘-Risiko komplett und die operative Belastung der Mobile-Money-Anbieter wird signifikant reduziert.

Kein Settlement-Gap. Keine ausbeuterischen Zwischenhändler. Effizientere Zahlungsflüsse.

Compliance-fähige Privatsphäre               

Während öffentliche Blockchains wie Ethereum und Solana sämtliche historischen Transaktionen offenlegen, stellt das Canton Network eine datenschutzorientierte Alternative dar, die gerade für regulierte Branchen wie Banken unerlässlich ist. Es schützt sensible Details wie Gegenparteien, Kontostände und Zeitangaben und gewährleistet Vertraulichkeit von Transaktionsdaten.

Um regulatorische Anforderungen zu erfüllen, erstellt das Netzwerk manipulationssichere Audit-Trails, auf die nur autorisierte Regulatoren und Wirtschaftsprüfer zugreifen können. Die Integration von M-PESA und EVC Plus auf den Rails des Canton Network ermöglicht es Nutzern, maximale finanzielle Privatsphäre zu wahren, während Behörden eine reibungslose Überwachung erhalten.

Interoperabilität                                                           

Canton betreibt ein sogenanntes ‚Netzwerk der Netzwerke‘, in dem verschiedene Institutionen eigene Blockchain-Ledger führen, sodass Privatsphäre gewahrt bleibt. Das zentrale Interoperabilitäts-Feature (The Global Synchronizer) ermöglicht dabei nahtlose Interaktion dieser Netzwerke.

Für Mobile Money bedeutet dies, dass Nutzer ihre Guthaben länderübergreifend und bei unterschiedlichen Händlern einsetzen können, ohne langwierige und risikoreiche Umtauschvorgänge.

Banking Africa

Mit einem interoperablen System von Mobile-Money-Plattformen können Nutzer die Stabilität des US-Dollars nutzen, grenzüberschreitend Geld verwenden und transferieren u. v. m.

Das Hauptziel der Cantor8-Initiative ist der Aufbau eines nahtlosen panafrikanischen Zahlungssystems, das Ungleichheiten bei der Bankeninfrastruktur beseitigt und eine stärker vernetzte sowie effizientere afrikanische Wirtschaft schafft. Dies ist erst der Anfang.

Über Cantor8                 

Cantor8 ist der führende Infrastrukturanbieter für das Canton Network Ökosystem. Gegründet und betrieben von Oxbridge-Absolventen, erfolgreichen Gründern und erstklassigen DAML-Entwicklern, umfasst das Produktportfolio von Cantor8 Self-Custody-Wallet-Lösungen, private Übertragungsinfrastruktur, regelkonforme Token-Emission, maßgeschneiderte Entwicklungsdienste u. v. m.

Für eine Kontaktaufnahme erreichen Sie uns unter reni@cantor8.tech.

Kontakt

Co-Founder & Chief Marketing Officer
Reni Achkar
Cantor8
reni@cantor8.tech
+12202639520

Werben

Erreichen Sie Krypto-Händler und Entwickler

Banneranzeigen Pressemitteilungen Hervorgehobene Einträge Individuelle Pakete
Mediakit anfordern