
Bitpanda Custody
Custodial-Software-Wallet für iOS und Android
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Was ist Bitpanda Custody?
Bitpanda Custody ist der institutionelle Verwahrungsbereich für digitale Vermögenswerte der Bitpanda Group, der 2014 gegründeten, in Wien ansässigen Krypto- und Investmentplattform. Das Produkt richtet sich ausschließlich an professionelle und institutionelle Kunden, darunter Banken, Vermögensverwalter und Fintech-Plattformen, und ist für Privatanleger nicht verfügbar.
Die Verwahrungslösung basiert auf einem segregierten Modell, bei dem Kundenvermögen getrennt vom Unternehmensvermögen gehalten und niemals weiterverpfändet wird. Die primären Bestände werden in offline Cold Storage aufbewahrt, gesichert durch hardware security modules (HSM), mit einer begrenzten Hot-Wallet-Schicht für die operative Transaktionsverarbeitung. Multi-party computation (MPC) fügt eine zusätzliche kryptografische Kontrollschicht hinzu, sodass keine einzelne Partei über einen vollständigen privaten Schlüssel verfügt. Die Plattform ist ISO 27001-zertifiziert und verfügt über SOC 2-, FIPS 140-2- und PCI DSS-Zertifizierungen, ergänzt durch kontinuierliche unabhängige Penetrationstests und Echtzeit-Bedrohungsüberwachung.
Bitpanda Custody verfügt über mehrere regulatorische Zulassungen in Europa. Im Januar 2025 gehörte Bitpanda zu den ersten Kryptounternehmen, die eine MiCA-Lizenz von der deutschen BaFin erhielten, gefolgt von weiteren MiCA-Zulassungen in Malta und durch die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) im April 2025. Die Plattform ist zudem im Vereinigten Königreich bei der FCA registriert und verfügt über VASP-, MiFID II- und PSD2-Lizenzen, was ihr einen der breitesten regulatorischen Footprints aller europäischen Krypto-Verwahrer verschafft. Das MiCA-Passporting gilt für alle 30 EWR-Länder, einschließlich Liechtenstein.
Der Dienst unterstützt Bitcoin, Ethereum und eine breite Palette wichtiger digitaler Vermögenswerte, wobei die zugrundeliegende Bitpanda Enterprise-Infrastruktur mehr als 10.000 handelbare Assets abdeckt. Institutionelles Staking ist auf mehr als 30 Proof-of-Stake-Netzwerken verfügbar, betrieben durch die Validator-Infrastruktur von Kiln. Die Plattform ist außerdem für DeFi-kompatible Workflows konzipiert, sodass Vermögenswerte in dezentralen Finanzumgebungen eingesetzt werden können, während sie unter institutionellen Verwahrungskontrollen verbleiben.
Bitpanda Custody hat erhebliches institutionelles Interesse auf sich gezogen. Im Jahr 2025 kündigte die Deutsche Bank Pläne an, in Partnerschaft mit Bitpanda Technology Solutions einen Krypto-Verwahrungsdienst aufzubauen, der auf institutionelle Kunden mit Bedarf an reguliertem Zugang zu Bitcoin und tokenisierten Finanzinstrumenten ausgerichtet ist. Weitere Unternehmenspartner, die die Infrastruktur von Bitpanda nutzen, sind Raiffeisen Bank, LBBW, N26 und Lydia. Bitpanda Custody ist Teil der umfassenderen Bitpanda Enterprise-Suite, die auch Liquiditäts-, Stablecoin-, Zahlungs- und Tokenisierungsprodukte für Anbieter von Finanzinfrastruktur umfasst.
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