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Allocation

Allocation beschreibt weit mehr als nur, wer Token erhält: Es ist der gesamte Rahmen, den ein Projekt nutzt, um sein festes oder maximales Token-Angebot in Kategorien aufzuteilen, jede mit eigenem Zweck, Vesting-Plan und Unlock-Zeitplan. Dieser Rahmen wird meist im Whitepaper oder der Tokenomics-Dokumentation eines Projekts vor dem Launch veröffentlicht, damit potenzielle Halter einschätzen können, wie das Angebot wachsen wird und wer die Kontrolle hat.

Gängige Allokationskategorien umfassen das Gründerteam und Berater, frühe Investoren und Venture-Capital-Geber, einen öffentlichen oder privaten Token Sale, Ökosystem- und Entwickler-Förderungen, Staking- oder Liquidity-Mining-Belohnungen, Treasury-Reserven und manchmal einen rückwirkenden Airdrop für frühe Nutzer. Die meisten Projekte vermeiden es, alles auf einmal freizugeben: Team- und Investorenanteile sind in der Regel für einen sogenannten Cliff gesperrt, oft zwölf Monate, gefolgt von schrittweisen monatlichen oder vierteljährlichen Unlocks über mehrere Jahre, ähnlich wie beim üblichen Vesting von Startup-Anteilen.

Allocation ist ein zentraler Faktor für die Risikoanalyse. Ein Team- oder Insider-Anteil, der deutlich größer als etwa ein Viertel des Gesamtangebots ist, oder ein niedriges anfängliches zirkulierendes Angebot im Verhältnis zum Gesamtangebot kann auf konzentriertes Eigentum und künftigen Verkaufsdruck hindeuten, sobald Cliffs auslaufen. Große, gleichzeitige Unlock-Termine sind öffentlich einsehbar und gehen häufig mit erhöhter Volatilität einher, da erhebliche Mengen zuvor gesperrter Token gleichzeitig auf Exchanges gelangen können. Ein Blick auf die Allokationstabelle eines Projekts zusammen mit dem Vesting-Plan gehört zu den zuverlässigeren Methoden, um das langfristige Verwässerungsrisiko vor einem Einstieg einzuschätzen.

Allocation Erklärvideo

What is a Token Allocation? | Blockspot Explainer