Bitcoin (BTC) ist eine dezentrale digitale Währung, die Wert direkt zwischen Nutzern in einem globalen Peer-to-Peer-Netzwerk bewegt, ganz ohne Bank oder zentrale ausgebende Instanz.
Bitcoin wurde im Januar 2009 von dem pseudonymen Satoshi Nakamoto eingeführt und lieferte die erste funktionierende Lösung für das "Double-Spend"-Problem, sodass Fremde online Transaktionen abwickeln können, ohne einem Mittelsmann vertrauen zu müssen. Jede Übertragung wird auf einer öffentlichen Blockchain festgehalten, die von Tausenden unabhängigen Minern gesichert wird. Sie konkurrieren darum, neue Blocks per Proof-of-Work hinzuzufügen, und werden dafür mit neu geschaffenen BTC plus Transaktionsgebühren belohnt.
Das Angebot von Bitcoin ist hart auf 21 Millionen Coins begrenzt, und die Ausgabe neuer Coins wird etwa alle vier Jahre bei einem Ereignis namens Halving halbiert, zuletzt im April 2024, als der Block-Reward auf 3,125 BTC fiel. Diese eingebaute Knappheit hat zusammen mit der wachsenden institutionellen Adoption, etwa den im Januar 2024 zugelassenen US-Spot-Bitcoin-ETFs, Bitcoins Ruf als "digitales Gold" gefestigt: für die meisten Halter eher ein langfristiger Wertspeicher als ein alltägliches Zahlungsmittel.
Als erste und größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung beeinflussen Bitcoins Kursschwankungen den Rest des Marktes stark. Es bleibt volatil, energieintensiv beim Mining und langsamer bei der Abwicklung als viele neuere Chains, doch kein anderes Netzwerk erreicht seine Bilanz bei Uptime, Sicherheit und Dezentralisierung. Aktuelle Kurs- und Marktdaten stehen auf der Bitcoin coin page.