Die Block Height (Blockhöhe) gibt die genaue Position eines Blocks in einer Blockchain an, gezählt als Gesamtzahl der zuvor bestätigten Blocks, beginnend beim Genesis Block, der auf Höhe null steht. Jeder nachfolgende Block verweist auf den Hash seines Vorgängers, sodass der Zähler bei jedem neuen Block genau um eins steigt, ohne Lücken oder übersprungene Nummern in der Reihenfolge.
Nodes nutzen die Block Height als Synchronisationsprüfung: Stimmt die lokale Höhe eines Nodes mit der von den Peers gemeldeten Höhe überein, verfügt dieser Node über eine vollständige, aktuelle Kopie der Chain. Block Explorer zeigen die Höhe prominent an, da sie als fester Referenzpunkt in der Zeit dient. Bei Bitcoin wird das Halving, das den Mining Block Reward halbiert, anhand der Höhe und nicht anhand eines Kalenderdatums geplant und findet alle 210.000 Blocks statt; auch die Mining Difficulty wird alle 2.016 Blocks neu berechnet, um den durchschnittlichen Abstand nahe zehn Minuten zu halten. Manche Wallets und Smart Contracts nutzen höhenbasierte Locktimes, bei denen Gelder erst freigegeben oder Logik erst ausgeführt wird, sobald die Chain einen bestimmten Block erreicht.
Die Höhe ist nützlich, aber als eindeutige Kennung nicht perfekt. Nahe der Spitze der Chain können zwei Miner gelegentlich konkurrierende Blocks auf derselben Höhe erzeugen; eine Chain Reorganization entscheidet dann, welchen Block das Netzwerk behält, wodurch sich der Block auf dieser Höhe kurzzeitig ändern kann. Sobald ein Block mehrere Bestätigungen tief liegt, wird dieses Risiko vernachlässigbar. Da die Blockzeit je nach Netzwerk variiert, sagt der Vergleich roher Höhenwerte zwischen verschiedenen Blockchains für sich genommen wenig aus; Bitcoin hatte Mitte 2026 beispielsweise bereits die Höhe 950.000 überschritten, während schnellere Chains im gleichen Zeitraum weit höhere Werte erreichen.