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Support Level

Ein Support Level entsteht dort, wo Kaufdruck wiederholt stärker war als Verkaufsdruck, wodurch sich ein Boden bildet, zu dem der Chart immer wieder zurückkehrt, ohne wesentlich weiter zu fallen. Man versteht ihn besser als Zone denn als exakten Einzelpreis, da sich Orders um einen Bereich herum konzentrieren statt auf einen einzelnen Kurswert. Der Mechanismus dahinter ist simples Angebot und Nachfrage: Fällt der Preis weiter, betrachten mehr Marktteilnehmer den Coin im Vergleich zum jüngsten Handel als günstig, und ihre Käufe absorbieren irgendwann die verbleibenden Verkäufer.

Trader ermitteln Support auf verschiedene Arten. Statischer Support ergibt sich aus früheren Tiefpunkten auf einem Tages- oder Wochenchart. Dynamischer Support verschiebt sich mit dem Markt und basiert oft auf einem Moving Average, etwa einer 50- oder 200-Tage-Linie, an der der Preis schon zuvor abgeprallt ist. Psychologischer Support liegt bei runden Zahlen: Bitcoin findet zum Beispiel wiederholt Käufer nahe einer glatten Marke von 30.000 oder 60.000 Dollar, einfach weil Trader ihre Entscheidungen an runden Zahlen ausrichten.

Support ist nie dauerhaft. Bricht das Niveau und schließt der Preis überzeugend darunter, kippt dieselbe Zone häufig in Widerstand, weil Trader, die dort gekauft haben, nun im Minus stehen und bei jeder Erholung in Richtung ihres Einstiegs verkaufen, was die Gegenbewegung begrenzt. Diese Rollenumkehr gehört zu den zuverlässigeren Mustern der Chartanalyse, auch wenn scharfe, nachrichtengetriebene Bewegungen ein Niveau ganz ohne Rücktest durchbrechen können. Da ein einzelner Test wenig beweist, warten die meisten Trader, bis ein Niveau mehrere Tests übersteht, und kombinieren es mit Volumen- oder Momentum-Signalen, bevor sie es als echten Boden für Einstiege oder Stop-Loss-Orders betrachten.

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