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Future

An Kryptomärkten ermöglichen Futures Tradern, eine Position auf die Preisrichtung eines Assets einzunehmen, ohne den Coin selbst jemals zu halten. Statt Bitcoin auf einem Spotmarkt zu kaufen, kann ein Trader eine Futures-Position eröffnen, die allein auf Basis der Preisbewegung ausgezahlt wird: long, wenn er einen Anstieg erwartet, short, wenn er einen Rückgang erwartet.

Regulierte Börsen wie die CME listen datierte Bitcoin- und Ether-Futures mit festen monatlichen Verfallsterminen, die cash-settled gegen einen Referenzkurs abgerechnet werden, statt eine physische Lieferung der Coins zu verlangen. Diese Kontrakte, die erstmals im Dezember 2017 für Bitcoin eingeführt wurden, werden von Institutionen breit genutzt, um Positionen abzusichern und zur Preisfindung, da die Futures-Kurve die kollektiven Erwartungen der Trader an künftige Preise widerspiegelt.

Krypto-Börsen haben zudem eine Variante populär gemacht, die es nur in dieser Assetklasse gibt: Perpetual Futures, die nie verfallen. Da es keinen Abwicklungstermin gibt, der den Kontraktpreis zurück Richtung Spot zwingt, nutzen Perpetuals eine periodische Funding-Zahlung zwischen Long- und Short-Haltern, um beide Preise aneinander anzugleichen.

Beide Typen werden üblicherweise mit Hebel gehandelt, auf krypto-nativen Plattformen mitunter sehr hoch, was Gewinne, aber auch Verluste vergrößert. Eine Verlustposition kann liquidiert werden, sobald die hinterlegte Margin unter die Maintenance-Schwelle der Börse fällt, weshalb Futures-Handel deutlich mehr Risiko birgt als das bloße Halten des zugrunde liegenden Assets.

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