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Mining Rig

Ein Mining Rig ist die physische Hardware, die gebaut wird, um die kryptografischen Rätsel zu lösen, die ein Proof-of-Work-Netzwerk absichern, und das Design unterscheidet sich stark je nach Coin. Für Bitcoin bleibt nur ASIC-Hardware konkurrenzfähig: Diese Chips sind fest auf einen einzigen Hashing-Algorithmus verdrahtet und erreichen heute eine Effizienz von etwa 10 bis 20 Joule pro Terahash, weit mehr als Allzweckprozessoren leisten können. GPU-Rigs, aufgebaut aus mehreren Grafikkarten auf einem offenen Rahmen mit Riser-Kabeln, Netzteilen und Lüftern, wurden in eine kleinere Nische ASIC-resistenter Altcoins gedrängt, in der Flexibilität weiterhin wichtiger ist als reine Effizienz.

Neben den Rechenchips benötigt ein funktionierendes Rig ein stabiles Netzteil, das auf dauerhafte Volllast ausgelegt ist, ein Controller-Board mit Firmware zur Steuerung der Arbeitslast, eine Netzwerkverbindung zu einem Mining Pool und Kühlung, die von Gehäuselüftern bis zu Immersions- oder Hydro-Systemen bei den größten industriellen Modellen reicht. Da ein Rig rund um die Uhr läuft, sind Stromkosten und Umgebungslärm, bei luftgekühlten ASICs oft 70 bis 85 Dezibel, für die Wirtschaftlichkeit ebenso entscheidend wie die angegebene Hashrate.

Einzelne Rigs schürfen heute selten allein; die meisten schließen sich einem Pool an, der die Hashpower vieler Maschinen bündelt und Auszahlungen proportional zur geleisteten Arbeit vornimmt. Die Wirtschaftlichkeit verschiebt sich ständig, da die Netzwerk-Difficulty steigt, sich Strompreise ändern und neuere, effizientere Hardware ältere Rigs in Richtung Veralterung drängt.